Der Titel, komplexe Sachverhalte auf einen simplen Nenner reduziert, ist Programm.

Sabine Standenat hat mit ihrem Buch einen Ratgeber geschrieben, der Frauen Anstöße geben kann, ihr Leben nach ihren eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Das Thema Selbstliebe – was ist das eigentlich? – zieht sich als roter Faden durch. Die Kapitel sind kurz, leicht fasslich, und werden meist mit Tipps und Ratschlägen beschlossen.

Da geht es um Anerkennung so genannter negativer Gefühle, Kommunikationsprobleme, und –fallen, um Spiritualität, göttliche Ordnung, Tod, Reinkarnation und Karma. Da werden kurz und zackig Seelentypen, zum Beispiel „Kontrolleur“ und „armes Ich“ abgehandelt – Redfields Celestine lässt grüßen – und Krankheiten als Botschaften der Seele gestreift, Partnerschaftsprobleme und ihre Lösungen vorgeführt, – es ist ein bunter Reigen – für jeden Bedarf etwas dabei. Astrologie, Tarot und Channeling als hilfreiche Werkzeuge haben ebenso ihren Platz gefunden wie Messieberatung oder Tipps aus Julia Camerons Kreativitätstraining.

Das Buch liest sich wie eine Zusammenschaueinmal quer durch das Esoterik- und Ratgeberregal einer guten Buchhandlung. Menschen, die einen ersten Zugang suchen, wie sie an Lebensthemen arbeiten und ihre Lebensqualität verbessern können, finden hier sicher einige Anregungen. Es wäre nur wünschenswert gewesen, auch die jeweiligen Quellen anzugeben und nicht nur als Literaturliste.

Sabine Standenat: Lerne, dich selbst zu lieben, dann liebt dich das Leben, 253 Seiten, Verlag Knaur MensSana, München, TB März 2008, 8,95€